Magnetische Gleichfelder

Magnetfeldlinien, sichtbar gemacht mit Eisenspänen. Das Magnetfeld wird hier erzeugt durch einen Stromfluß innerhalb der Metallspule.

Natürliche Magnetfeldlinien des Erdmagnetfeldes können wie die Ausrichtung der Eisenspäne durch künstliche oder natürliche Magnetfelder verändert/verzerrt werden.

Das größte magnetische Gleichfeld, das für uns irdische Lebewesen von Bedeutung ist, ist das natürliche Erdmagnetfeld. Es verhindert, dass kosmische Strahlung auf die Erdoberfläche gelangt und die Lebewesen auf der Erde belastet.

In nördlichen und südlichen Gefilden ist seine Wirkung in Form von Polarlichtern sichtbar.
Die Feldlinien des Erdmagnetfeldes verlaufen alle in Nord-Süd-Richtung rund um den Erdball.

Oft werden diese Linien in ihrer gleichmäßigen Ausrichtung allerdings verzerrt durch magnetisch wirksame Materialien – das sind vor allem eisenhaltige Mineralien und Stoffe, sowie jede Art von Magneten.
Magnetische Gleichfelder können auch durch fließenden Gleichstrom erzeugt werden, z.B. bei Solarstromanlagen oder in der Nähe der Oberleitungen von Straßenbahnen.

Magnete , die die natürlichen Feldlinien verzerren können, sind überall in unserer Umgebung vorhanden, auch wenn wir das oft gar nicht bemerken:

In:

  • Lautsprechen,
  • Kopfhörern, sogar in Telefonhörern,
  • jeder Art von Elektromotoren (Staubsauger, Föhn, Bohrmaschine und Akkuschrauber),
  • jeder Art von Trafo (also auch in Ladegeräten für batteriebetriebene Geräte). Trafos sind auch meist in elektrischen Kleingeräten vorhanden.

Jeder Magnet hat die Fähigkeit, eisenhaltige Stoffe magnetisch zu machen. Diese Magnetisierung kann dann viele Jahre weiter bestehen bleiben.
Dadurch kann, je nach der Intensität der Magnetisierung, das natürliche Magnetfeld in kleinem oder auch großen Umkreis verzerrt werden.

Eisenhaltige Stoffe kommen häufig in unserer Umgebung vor.
Sie sind oft nicht sichtbar, wirken aber in größeren Massen trotzdem ablenkend oder verzerrend auf das natürliche Erdmagnetfeld:

  • Baustahlmatten und Stahlträger in Wänden und Decken,
  • in Tür- und Fensterstürzen,
  • Öltanks und Wärmespeicher aus Stahl,
  • Federkerne in Matratzen und Polsterungen,
  • metallische Lattenroste,
  • ganze Bettgestelle aus Eisen, metallische Regale.

An den Magnetfeldlinien der Erde richten sich die Lebewesen aus. Mache Tiere haben Sinnessensoren dafür und nutzen das Magnetfeld aktiv.

Andere Lebewesen, wie die Menschen tun das eher unbewusst, weil in ihren Körperzellen winzige magnetische Partikel eingebaut sind.

Alle Lebewesen haben also bewusst oder unbewusst die Fähigkeit, die Feldlinien des Erdmagnetfeldes wahrzunehmen.
Man geht davon aus, dass sich innerhalb eines Körpers alle Zellen gleichmäßig ausrichten wollen nach den natürlichen Feldlinien der Erde.

Gibt es kleinräumige Verzerrungen dieser Feldlinien, z.B. einzelne magnetisierte Federkerne, dann bedeutet das Stress für den Körper, der auf dieser Matratze eigentlich zur Ruhe kommen möchte.
Sind auf der Fläche einer Matratze viele unterschiedlich starke Verzerrungen zu messen, so ist der Stress natürlich noch viel größer.
Besonders wirkt sich das an bereits belasteten Körperstellen aus.

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