Elektromagnetische Wellen

Seit den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts gibt es außer den vereinzelten Rundfunk- und Radarsendern immer mehr Sendeantennen.
Sie dienen dem Mobilfunk und stehen deswegen oft in unmittelbarer Nähe unserer Wohnungen.

Auf Schritt und Tritt kann man in Nürnberg und anderen Städten in Deutschland solche Häuser finden, die ihre gesamte Umgebung bestrahlen

Die Antennendichte wird immer höher, weil die Mobilfunknetze immer lückenloser geknüpft werden und die Nutzer (also fast wir alle) immer höheren Datendurchsatz haben wollen (z. B. für das Streaming von Musik und Filmen) und zudem das Handy bzw. Smartphone überall nutzbar sein soll. Zu diesem Zweck werden auch überall immer mehr WLAN-Antennen bzw. LTE-Antennen eingerichtet, die für die mobile Nahversorgung noch bessere Internetanbindung sicherstellen sollen.

In Ballungsgebieten kann man davon ausgehen, dass inzwischen ungefähr alle 100 Meter eine Mobilfunkantenne steht. Angestrebt wird sogar, dass Antennen an jedem Straßenlaternenmast vorhanden sein sollen. Dabei wird jede Antenne künftig mit mehreren hundert einzelenen Sende- und Empfangseinheiten ausgestattet sein.

In Fußgängerzonen ist man zusätzlich umgeben von einer Vielzahl von WLAN-Antennen (die ja immer gleichzeitig Sender und Empfänger sind) – in anderen Ländern sagt man zu WLAN meist WIFI.

Und in Geschäften, Hotels und Cafes wird sogar mit kostenfreiem WLAN-Zugang geworben.
Zunehmend werden auch unsere Autos mit Anlagen für WLAN und Radar ausgerüstet – ohne das kann es ja keine Funktionen geben wie Abstandssensoren, automatische Einparkhilfen, selbsttätige Lichtfunktionen und Hinderniserkennungen etc.

Die meisten Menschen haben heutzutage sogar ständig strahlende WLAN-Router zuhause für die Verbindung des eigenen Smartphones, PCs oder Tablets mit dem Internet. Diese WLAN-Router sind meist dauerhaft eingeschaltet. Oft ist diese Funktion sogar dann aktiv, wenn die Endgeräte per Kabel mit dem Router  verbunden sind…..

Die Frequenzen beim Mobilfunk, WLAN, LTE und Radar sind meist höher als beim normalen Funkverkehr und bei Rundfunksignalen, die im niedrigen Megahertzbereich liegen.
Die Frequenzen für Mobilfunk und drahtlosen Datenverkehr liegen momentan meist im Gigahertzbereich zwischen 900 und 10 000 MHz und sind somit Mikrowellen (ein Mikrowellenherd erzeugt elektromagnetische Wellen von 2,45 GHz = 2450 MHz), deren Bereich bis 300 000 MHz reicht.

Die Signale werden nicht als kontinuierliche Wellen gesendet, sondern sind in der Regel  zusätzlich gepulst.
Das ist ein vergleichbar dem Wirk-Unterschied beim Bohren mit einer Bohrmaschine im normalen Betrieb gegenüber dem Bohren mit dem Schlagbohrwerk – ein Schlagbohrer dringt deutlich leichter und schneller in das Material  ein, die Zertörungswirkung ist vervielfacht.
Das Signale des gepulsten Mobilfunks werden in kleine Datenpäckchen zerhackt und für jeden einzelnen Nutzer zeitlich versetzt gesendet.
Dadurch können auch auf schmalen Frequenzbereichen mehrere unterschiedliche Benutzer senden und empfangen.
Die zusammengehörenden Datenpäckchen können von der Mobilfunkantenne und von den Handys wieder zu einer kompletten Nachricht zusammengesetzt werden.
Mit dieser Technik lassen sich auf gleichen Frequenzen Nachrichten für mehrere unterschiedliche Benutzer verschicken.

Diese Technik wird benutzt bei Mobilfunkantennen, Handys und Smartphones, digitalem Fernsehen, modernem Polizeifunk TETRA, aber auch bei DECT-Telefonen (wo die Basisteile ja bis zu sieben mobile Teile versorgen können müssen) und bei  WLAN-Anlagen im Inneren von Gebäuden. (WLAN = drahtlose Verbindung von Computern untereinander oder mit dem Internet)

Oft hat man zuhause ein DECT-Telefon, ohne es zu wissen, weil der Hörer mit einem Kabel versehen ist. Somit ist es ja eigentlich nicht schnurlos. Aber wenn an das Basisteil ein oder mehrere Mobilteile anmeldbar sind, so strahlen auch diese Geräte 24 Stunden am Tag rund um die Uhr!

Das passiert nur dann nicht, wenn man ein strahlungsarmes Gerät besitzt, welches die Strahlung abschaltet, sobald das Telefongespräch beendet wird.


So sind wir sind heutzutage fast immer und überall umgeben von einem Meer aus Mikrowellen!


Diese Wellen durchdringen fast alle Materialien und wirken fast überall auf uns ein!
Sogar wenn man selbst gar kein Handy, DECT-Telefon oder WLAN verwendet, ist man trotzdem betroffen durch die fast überall stehenden Mobilfunkmasten oder durch die funkenden Geräte, die von den Nachbarn benutzt werden.

Durch viele Studien ist inzwischen nachgewiesen, dass vor allem zwei Faktoren bei den elektromagnetischen Wellen schädlich sind für Organismen aller Art.
Vor allem schädlich wirken

  • die Pulsung der elektromagnetischen Wellen im Hochfrequenzbereich
  • die fast ununterbrochene Dauerstrahlung (gerade die Dauerstrahlung der DECT-Telefone bzw. der WLAN-Geräte).


Eine Pulsung von elektromagnetischen Wellen ist in der Natur praktisch nicht vorhanden, deswegen konnte sich im Laufe der Evolution bisher kein einziges Lebewesen dieser Welt darauf einstellen.

Durch die fast überall vorhandene Dauerbelastung mit hochfrequenter Strahlung gibt es für Menschen, Tiere und Pflanzen nahezu keinerlei Rückzugsräume mehr, in denen ein natürlicher, mikrowellenfreier Zustand herrscht.

Die Wissenschaft geht davon aus, dass es zwei Wirkmechanismen der Mikrowellen auf Organismen gibt:

  • Die Energie der Strahlung selbst wirkt auf zellularer Ebene schädigend auf den Stoffwechsel der einzelnen Zellen.
    Sie kann so zu tatsächlichen Fehlfunktionen und dauerhaften Mutationen im Erbgut der Zellen führen.
    Hierbei gibt es offenbar ein sogenanntes Wirkfenster bei der Intensität der Strahlung.
    Das heißt: Innerhalb eines gewissen Intensitätsbereichs, der ziemlich niedrig liegt, ist die dauerhafte Schädigung der Zellen am stärksten gegeben.
  • Die Pulsung der Strahlung wirkt störend auf die Übermittlung von Nervenimpulsen im Körper selbst.
    Denn die Nervenimpulse werden kaskadenartig von Zelle zu Zelle über sogenannte Synapsen (Verbindungsstellen von zwei Nervenendigungen) weitergeleitet. In jeder beteiligten Zelle muss bei Erregung ein neues elektrisches Spannungsniveau aufgebaut werden. Die Nervensignale sind deswegen gleichsam selbst gepulst!
    Die Pulsung der Mikrowellen wirkt auf die Nerven deswegen wie ein Störsender, der die korrekte Weiterleitung der Nervenimpulse stört. Man kann sich das so vorstellen, wie wenn sich zwei Menschen in einer größeren Gruppe von anderen Menschen über eine größere Entfernung unterhalten möchten: Wenn alle andern auch reden, ist es für die zwei äußerst anstrengend, den jeweils anderen zu verstehen und oft kommt es zu Fehlern in der Verständigung!


Die gepulsten Signale setzen also Körper und Geist unter Dauerstress und schwächen somit stetig und unaufhörlich das Immunsystem.
Die Strahlung schädigt den Körper zusätzlich, je nach Intensität, direkt auf zellularer Eben
e.

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